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Pressemitteilung

Sensationeller Fang in der Ostsee

- Fischer vor Fehmarn geht Weißer Heilbutt ins Netz -


Der Fehmarner Fischer Ulrich Fröse war am Montag, den 13.02.2017, mit seinem Kutter BUR 11 „Marianne“ südöstlich vor Fehmarn auf Plattfischfischfang. Sofort beim Hieven des Netzes sah er, dass etwas Außergewöhnliches im Netz war. Einen Weißen Heilbutt hatte Fröse vorher in der Ostsee noch nicht gefangen. Unter den Kollegen gilt er als Spezialist für Exoten. Bereits beim großen Salzwassereinstrom im Herbst 2015 machte ein von ihm gefangener Mondfisch Schlagzeilen. Über seinen jüngsten Fang freut er sich aber noch mehr. Das Tier von 75 Zentimeter Länge wog 6,5 Kilogramm. Der Heilbutt wird, wie auch
die anderen Fänge der Fischergenossenschaft Fehmarn, die nicht in der Region abgesetzt werden konnten, zur Auktion nach Holland gehen.

Ulrich Fröse präsentiert vor seinem Kutter Marianne den sensationellen Fang

Ulrich Fröse präsentiert vor seinem Kutter Marianne den sensationellen Fang
(Bild: Fröse privat)


Hintergrund

Der Weiße Heilbutt ( Hippoglossus hippoglossus ) gehört trotz seines deutschen Namens nicht zur Familie der Butte, sondern zu den Schollen. Er kann bis zu drei Meter lang und bis zu 400 Kilogramm schwer werden und ist der damit größte Plattfisch. Der Weiße Heilbutt kann bis zu 50 Jahre alt werden.

Er kommt zirkumpolar vor. Im Nordost-Atlantik reicht seine südliche Verbreitung bis zur Biskaya. Regelmäßig findet man ihn in der nördlichen Nordsee. Er kommt aber gelegentlich auch im Skagerrak, seltener im Kattegat und nur in seltenen Ausnahmen in der westlichen Ostsee vor. DUNKER und LADIGES (1961) berichten von sehr vereinzelten Fängen an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste.


Kontakt: Claus Ubl 0176 832 10 604

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